Aktuelles

 

Veranstaltungen mit Gabriele Freytag

 

Gabriele Freytag ist vom 13. bis 14.5.2017 
als Referentin auf dem Kongress der 
Gesellschaft für biologische Krebsabwehr 
in Heidelberg

www.biokrebs-kongress.de

 

am 27.6.2017 um 18:00 Uhr, Lesung und Imbiss 
(in deutsch und italienisch) auf dem 
Gemüsebauernhof "La luna nel orto" 
von Petra Bartels und Renzo Tronchin 
in Barchi, Marken: www.lalunanellorto.it

 

am 2.9.2017 bei der Langen Nacht der Literatur 
in Hamburg
- Lesung der Bücherfrauen; 
Werkstatt 3, Nernstweg 32

Beginn: 18:30 Uhr
Lesung von Gabriele Freytag ca. 20:30 Uhr

www.langenachtderliteratur.de 

 

am 30.9.2017 um 15:00 Uhr Vortrag 
"Heilung durch Tiefenpsychologie" 
in der Initiative "Bildung und Mensch" 
in Forst (70km von Köln)

 

am 29.10.2017 auf der Medizinischen Woche 
in Baden-Baden (www.medwoche.de). 
Von 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Podium im 
Gespräch mit Dr. Irmey über "Der Blick auf das Ganze 
aus der Sicht einer Betroffenen"

 

Ein wilder Ort

Eine Geschichte über Mut und Durchhaltevermögen, angesichts einer lebensbedrohlichen Erkrankung nicht hinter tief empfundene Überzeugungen zurückzufallen. Obwohl ihre Heilung ohne Operation als undenkbar galt, findet die Protagonistin eine Ärztin und ein unterstützendes Umfeld, die ihr ermöglichen, eine ihr entsprechende Behandlung zu erfinden. Wichtig werden dabei ihr eigenes Metier, die tiefenpsychologische Psychotherapie, speziell die Arbeit mit inneren Bildern, ebenso wie Reisen an fremde Orte, zu Heilerinnen, Dschungeldoktoren und Erleuchteten, um dorthin zu gelangen wo mehr möglich ist als das bereits Bekannte. Nach neun Jahren, an denen die Autorin uns in stark verdichteter Form teilhaben lässt, ist sie am Ziel.
Ein aufrüttelndes und ermutigendes Buch für alle, die einen wilden Ort in sich spüren!

 

 


2017 Marta Press, Hamburg
www.marta-press.de
ISBN 978-3-944442-58-7
240 Seiten
18€ (D), 19€ (AT), 21CHF (CH)

 

Leseprobe

Inhalt

8. Trost von Fremden

15. Das Brüllen

 

Interview mit der Autorin

 


 

Marianne Kocialkowski, Heilpraktikerin, Mangala Naturheilpraxis Stockach, schreibt über das Buch:

Ich möchte Sie beglückwünschen und meine Hochachtung vor Ihrem Mut zum Ausdruck bringen. Sie schreiben mir aus der Seele und ich empfinde es unglaublich heilsam an Ihrem Heilungsweg teilnehmen zu dürfen.

Ich selbst habe zwar keinen Krebs aber seit 16 Jahren eine andere chronische Erkrankung die schulmedizinisch nur mit Chemotherapie behandelt wird und bin aus der Behandlung vor 11 Jahren ausgestiegen. Außerdem habe ich seit 3 Jahren einen chronischen PAP III p bei dem mein Gynäkologe eben eine Knipsbiopsie und ggf. eine Konisation empfiehlt.

In diesem Zusammenhang sprach ich mit einer Beraterin des Frauengesundheitszentrums Berlin und erwähnte, dass der Muttermund ja auch ein “sehr schöner Ort” sei, woraufhin sie mir ihr Buch empfahl, welches ich dann verschlungen habe.

In Bezug auf meinen Gebärmutterhals bin ich klar: kein Knips – kein Schnitt – keine Verletzung. Es wird und wurde an diesem Ort schon genug verletzt. Was mein Rheuma angeht habe ich durch ihr Buch auch noch mal neue Inspiration bekommen. Danke!!!

Es ist sehr heilsam von Ihnen zu lesen wie klar und deutlich die innere Stimme uns mitteilt wo der Weg entlang geht, sofern wir uns trauen unsere Stimme zu hören und sie ernst nehmen.

Ich freue mich dieses wunderbare Buch in den Händen zu haben und kann gar nicht in Worten ausdrücken wie froh es mich macht, dass es Frauen wie Sie gibt.

 


 

Kerstin Chavent, Autorin, Übersetzerin, Sprachlehrerin, lebt in Südfrankreich, schreibt über das Buch:

WOW! Ich habe „Ein wilder Ort“ fast in einem Rutsch gelesen, gelacht und geweint und immer wieder habe ich Ihnen zugerufen „Ja, ja, ja!  Genau so ist es!“

Ich spüre in Ihrer klug aufgebauten und wunderschön offenherzigen Erzählung keine falschen Töne, nichts „klemmt“. In jeder Hinsicht ein Genuss! Ein Kunststück bei einem solchen Thema!

Da ich selber betroffen bin, habe ich viel zu Krebs recherchiert und gelesen und viel Hilfe aus meinen Lektüren gezogen. Mein Favorit war bisher das noch nicht auf Deutsch erschienene Buch „Revivre“ des leider kürzlich (nicht an Krebs) verstorbenen Guy Corneau. Ihres stelle ich nun  daneben.

Auch für mich ist Krebs nicht nur ein individuelles, sondern vor allem auch ein gesellschaftliches Problem. Auch ich glaube, dass Menschen mit einer Krebserkrankung nicht nur die schmerzhaft-wunderbare Chance in die Hand bekommen, sich selber näher zu kommen und ein authentischeres Leben zu leben. Wenn sie die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen, können sich daraus konkrete Möglichkeiten für die gemeinsame Gestaltung einer ausgeglicheneren Welt ergeben.

 

Biografisches

Gabriele Freytag
Dr. phil., Diplompsychologin, Psychotherapeutin
Aufgewachsen in der Pfalz, Studium in Hamburg
1980 Mitbegründerin des Feministischen Frauentherapiezentrums Hamburg, dort 15 Jahre  tätig
1995-2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Psychologie der FU Berlin
Publikationen, Vorträge und Lehraufträge zu Frauen-Körper-Therapie-Diskursanalyse
Seit 1992 eigene Praxis für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
2011 Uraufführung ihres Stücks “Vai a vedere i gorilla”, Theaterhochschule Accademia di Brera, Mailand
Lebt in Deutschland und Italien und schreibt in beiden Sprachen

 

Veröffentlichungen

– 1992 Grundlagen der Feministischen Therapie, in: Bilden, Helga (Hg.) Das
Frauentherapiehandbuch, Verlag Frauenoffensive München

1992 Der weibliche Körper, in: Bilden, Helga (Hg.) Das Frauentherapiehandbuch, Verlag Frauenoffensive München

– 1993 Die große und die kleine Freiheit – Sieben Thesen über die Ähnlichkeit von Hausarbeit und Projektarbeit, in: Koppert, Claudia (Hg.) Glück, Alltag und Desaster – Über die Zusammenarbeit von Frauen, Orlanda Verlag Berlin

– 1994 Partei ergreifen für die Frau – Feminismus und Psychotherapie, in: Nuber, Ursula (Hg.) Bin ich denn verrückt? Was Psychotherapie für Frauen leistet – und was nicht, Kreuz-Verlag Zürich

– 1994 Zur Bedeutung des Geschlechterverhältnisses in der Praxis von Therapie und Supervision, in: Journal für Psychologie, Jahrgang 2, Heft 3

– 1994 Ethik im Frauenprojekt – Spannungsfelder weiblicher Freiheit, in: Arnold, Eva, Sonntag, Ute (Hg.) Ethische Aspekte der psychosozialen Arbeit, DGVT-Verlag Tübingen

– 1994 Was ist Feministische Therapie? In: Zeitschrift für Frauenforschung, Jahrgang 12, Heft 4

– 1999 Coming out – Woher? Wohin? Ein Quer-Streif-Zug durch Geschichte, Psychologie und Diskursanalyse, in: Konopik, Iris, Montag, Stefanie (Hg.) Coming Out Lesebuch, Ariadne Verlag Hamburg

– 2000 Feministische Psychologie, in: Wenninger, Gerd (Hg.) Lexikon der Psychologie, Asanger Heidelberg

– 2003, Von der Avantgarde zur Fachfrau – Identitätskonstruktionen feministischer Therapeutinnen, Asanger Heidelberg

– 2003 Trittbrettfahrerinnen, bunte Vögel und Blätter im Wind – Diskursanalytische Verfahren zur Erforschung beruflicher Identität, in: Kumbruck, Christel, Dick, Michael, Schulze, Hartmut (Hg.) Arbeit – Alltag – Psychologie, Asanger Heidelberg

– 2013 Vai a Vedere i Gorilla/ Schau dir die Gorillas an – Drama für Schauspieler und Psychotherapeutin, Aras edizioni Fano